Menschen googeln nicht mehr nur. Sie fragen ChatGPT, Perplexity oder die KI-Übersicht von Google und bekommen eine fertige Antwort. Was die KI über Sie sagt, stammt aus glaubwürdigen Quellen. Genau die schafft klassische Pressearbeit. Sechs von zehn Amerikanern lesen laut Pew Research die KI-Zusammenfassung oben in den Suchergebnissen. Wer dort fehlt, verschwindet.
In meiner Garage steht ein Schrank voller Werkzeug. Stechbeitel, Schraubzwingen, eine alte Oberfräse. Jedes Stück kann etwas, das die Hand allein nicht schafft. Aber kein Werkzeug weiß, was es bauen soll. Das entscheide ich. Genauso sehe ich KI in der Kommunikation. Sie ist ein Werkzeug. Sie nimmt mir Arbeit ab und schafft mir Zeit für das, was nur Menschen können.
Die Maschine arbeitet. Das Urteil bleibt beim Menschen
KI schreibt Entwürfe, sortiert Daten, findet Muster in großen Textmengen. Das spart Stunden. Aber sie urteilt nicht. Sie hat kein Gefühl für den richtigen Ton – erst recht nicht in einer Krisen-Situation. Sie erkennt nicht, wann ein Satz verletzt oder wann er trägt.
Diese Bewertung bleibt beim Menschen. Sie verlangt Erfahrung. Sie verlangt Sprachgefühl. Eine Maschine kennt keine zwanzig Jahre Pressearbeit und spürt nicht, ob ein Wort in einer bestimmten Branche zündet oder aneckt. Genau hier liegt der Wert von Beratung.
Vor jedem Text steht bei uns die strategische Vorüberlegung. Wen wollen wir erreichen? Was soll der Leser danach denken, fühlen, tun? Welcher Kanal, welcher Ton, welcher Zeitpunkt? Diese Fragen beantwortet kein Werkzeug. Sie entscheiden über Erfolg oder Wirkungslosigkeit.
Am Ende zählt nur eine Frage: Erreicht der Text sein Ziel? Die KI liefert einen Entwurf in Sekunden. Ob dieser Entwurf das intendierte Ziel trifft, beurteilt der Mensch. Wenn das Werkzeug die Fleißarbeit übernimmt, konzentriere ich mich auf Strategie und Urteil. Unsere Kunden bezahlen für die Entscheidung, welcher Text richtig ist.
Das Suchverhalten verschiebt sich
Die Zahlen sind eindeutig. Rund die Hälfte der US-Erwachsenen nutzt laut Pew Research inzwischen KI-Chatbots, 40 Prozent davon zur Informationssuche. (1)
Seit März 2025 zeigt Google auch in Deutschland KI-Übersichten. Sie erscheinen inzwischen bei 17 bis 20 Prozent aller Suchanfragen. (2)
Das verändert die Klickwege. Sobald eine KI-Übersicht erscheint, sinkt die Klickrate auf das erste Ergebnis. Pew Research zeigt für die USA einen Rückgang von 15 auf 8 Prozent. Viele Nutzer lesen nur die Antwort und klicken gar nicht mehr. Wer dort fehlt, verliert Reichweite. (3)
KI verändert die Spielregeln der Sichtbarkeit. Pressearbeit liefert den Rohstoff, aus dem KI-Antworten entstehen.
Guido Balke
Was ist GEO?
GEO steht für Generative Engine Optimization, also die Optimierung für KI-Antwortmaschinen wie ChatGPT, Perplexity und die KI-Übersichten von Google. SEO sorgt seit Jahren für gute Plätze in der Trefferliste. GEO sorgt dafür, dass die KI Ihre Organisation in ihrer Antwort nennt. Beides gehört zusammen. Wer nur das eine kann, verliert die Hälfte der Reichweite - Tendenz zugunsten der KI steigend.
Wie komme ich in die KI-Antworten?
Die KI vertraut auf belegte, externe Quellen. Eine Studie der Princeton University aus dem Jahr 2024 testete neun Methoden, um in KI-Antworten zu erscheinen. Die Ergänzung von Quellen und Statistiken steigerte die Zitationsrate um 30 bis 41 Prozent. Keyword-Tricks hingegen brachten nichts. (4)
Übersetzt heißt das: Die KI gewichtet eine Erwähnung im Fachmedium höher als jede Eigenwerbung auf der eigenen Website. Was schafft solche Erwähnungen? Klassische Pressearbeit. Sie sorgt dafür, dass Menschen und Organisationen in glaubwürdigen Quellen auftauchen. Genau diese Quellen überzeugen die Maschine.
Reputation wird zum messbaren Risiko
Die KI gibt Auskunft über Sie, ob Sie wollen oder nicht. Eine Studie von Fractl und Search Engine Land aus dem zweiten Quartal 2026 zeigt: 27 Prozent der Marken wurden in KI-Antworten bereits falsch dargestellt. Nur 24 Prozent der Unternehmen überwachen, was die KI über sie sagt. Mehr Marken sind also von Falschdarstellung betroffen als überhaupt ein Monitoring betreiben. (5)
Eine falsche KI-Auskunft über Ihr Unternehmen ist ein PR-Problem. Wer korrigieren will, muss die Quelle ändern, aus der die KI schöpft. Hier greift wieder klassische Pressearbeit: korrekte Fakten in glaubwürdigen Medien platzieren, eigene Profile pflegen, bei Bedarf eine Richtigstellung veröffentlichen.
Wie hängen Pressearbeit und KI-Suche zusammen?
Pressearbeit liefert den Rohstoff, aus dem KI-Antworten entstehen. KI verändert die Spielregeln der Sichtbarkeit. Damit wird Pressearbeit wichtiger, nicht unwichtiger. Sie liefert die glaubwürdigen Quellen, aus denen die KI ihre Antworten zieht. Was sich schwer automatisieren lässt, bleibt menschlich: Urteil, Beziehungen und Vertrauen. Eine Studie von Fractl und Search Engine Land bestätigt genau diesen menschlichen Kern als Stärke der PR.
Wir bei DIE PR-BERATER beherrschen beide Seiten. Die journalistische Arbeit, die Sie in glaubwürdige Quellen bringt. Und den digitalen Blick, der Ihre Sichtbarkeit in Suche und KI im Auge behält. Werkzeuge erhöhen das Tempo. Das Urteil bleibt bei uns und bei Ihnen.
Prüfen Sie als Nächstes, wo Sie heute stehen. Stellen Sie ChatGPT oder Perplexity eine Frage zu Ihrem Thema. Steht Ihr Name in der Antwort? Stimmt, was dort steht? Falls nicht, wissen Sie, wo die Arbeit beginnt. Sprechen Sie uns an.
Quellen
(1) Pew Research Center, "Americans and AI 2026: Chatbots, Smart Devices and Views on Impact", veröffentlicht 17. Juni 2026. Befragt wurden 5.119 US-Erwachsene vom 17. bis 23. Februar 2026. Belegt im Text: rund die Hälfte der US-Erwachsenen nutzt KI-Chatbots, 40 Prozent davon zur Informationssuche, sechs von zehn lesen KI-Zusammenfassungen in den Suchergebnissen. https://www.pewresearch.org/internet/2026/06/17/americans-and-ai-2026-chatbots-smart-devices-and-views-on-impact/
(2) Google zeigt AI Overviews insbesondere bei informationsorientierten Suchanfragen an. Sie erscheinen nur, wenn Googles Systeme erkennen, dass sie einen Mehrwert gegenüber den klassischen Suchergebnissen bieten. Laut aktuellen Analysen erscheinen sie derzeit bei rund 17–20 % der Suchanfragen in Deutschland. Google AI Overviews: Übersicht mit KI - Was sich für SEO jetzt ändert - SISTRIX (abgerufen am 30. Juni 2026)
(3) Pew Research Center, "Google users are less likely to click on links when an AI summary appears in the results", veröffentlicht 22. Juli 2025. Basis: 68.879 Google-Suchen von 900 US-Erwachsenen im März 2025. Belegt im Text: Klickrate sinkt von 15 auf 8 Prozent, wenn eine KI-Übersicht erscheint. https://www.pewresearch.org/short-reads/2025/07/22/google-users-are-less-likely-to-click-on-links-when-an-ai-summary-appears-in-the-results/
(4) Princeton University u.a., "GEO: Generative Engine Optimization" (Aggarwal et al.), KDD 2024. Getestet wurden neun Taktiken über 10.000 Suchanfragen. Belegt im Text: Quellen und Statistiken ergänzen steigerte die Zitationsrate um 30 bis 41 Prozent. Preprint: https://arxiv.org/pdf/2311.09735; DOI: https://doi.org/10.1145/3637528.3671900
(5) Fractl und Search Engine Land, "AI search adoption rises as consumer trust declines", veröffentlicht 17. Juni 2026. Befragt wurden 1.008 US-Konsumenten und 150 Marketers im zweiten Quartal 2026. Belegt im Text: 27 Prozent der Marken wurden in KI-Antworten falsch dargestellt, nur 24 Prozent betreiben Monitoring, PR steht beim Automatisierungsdruck unten, der Vorteil von PR liegt in Urteil, Beziehungen und Vertrauen. https://searchengineland.com/ai-search-adoption-rises-consumer-trust-declines-study-480338