Ein neues Zuhause für das Theater der Keller

Das Theater der Keller zieht in die ehemalige Klosterkirche Heilig Kreuz an der Lindenstraße 45. Der Verein und die Dominikanerprovinz des Heiligen Albert haben dafür einen Erbpachtvertrag über sechzig Jahre geschlossen – mit zwei möglichen Verlängerungen.
DIE PR-BERATER begleiteten das Projekt ehrenamtlich in der strategischen Vorbereitung, im Projektmanagement und bei der Pressekonferenz, auf der die Pläne erstmals vorgestellt wurden.

Vereinsvorsitzender Dr. Ralph Elster betont die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Dominikanern: Über ein Jahr lang arbeiteten beide Seiten an einer Lösung, die dem Theater eine langfristige Perspektive bietet. Rund 1,5 Millionen Euro sind für den Umbau eingeplant, der Spielbetrieb soll zur Saison 2027/2028 starten.

Auch Pater Dr. Gottfried Michelbrand, Prior des Konvents Heilig Kreuz, sieht in der neuen Nutzung eine zukunftsweisende Entwicklung. Die Kirche soll ein Ort für Kunst, Begegnung und gesellschaftlich relevante Themen werden.

Das Leitungsteam des Theaters plant, das Programm deutlich zu erweitern. Neben einer Hauptbühne mit bis zu 199 Plätzen entstehen eine Laborbühne mit rund 100 Sitzplätzen sowie zwei Probebühnen. Künftig soll die Spielstätte auch für die freie Theaterszene geöffnet werden.

Das Architekturbüro Barbara und Walter Thiess setzt beim Umbau auf eine sensible Gestaltung, die den Charakter des Kirchenraums bewahrt und zugleich neue Nutzungsmöglichkeiten schafft.

Zur Steuerung des Projekts wird ein ehrenamtlicher Bauausschuss eingerichtet. Erste vorbereitende Arbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen. Die Finanzierung ist größtenteils durch Fördermittel von Stadt, LVR, Land und Stiftungen gesichert. Zusätzliche Unterstützung aus der Stadtgesellschaft ist willkommen – erste Zusagen gibt es bereits.